|
BÜTGENBACH
 |
Der See von Bütgenbach verleiht
der Ortschaft ihren touristischen Wert. Man hat dort Gelegenheit
zum Fischen, Segeln, Schwimmen, Kanu fahren und besonders
zum Windsurfen; kurz: alle Wassersportarten können dort
ausgeübt werden - außer dem Betrieb von Motorbooten. |
 |
Das erste Gebäude stromaufwärts ist die Talsperre,
mit einem Fassungsvermögen von 11 Millionen Kubikmetern.
Sie wurde in den 30er Jahren nach den Plänen des italienischen
Ingenieurs Boldo gebaut. Die Sperrmauer ist 23 m hoch, 140 m
lang und besteht aus mehreren Gewölbebögen. Die Talsperre
versorgt ausserdem ein Elektrizitätswerk und dient als
Wasserreservoir für den See für Robertville. Bei der
Staumauer befinden sich Überbleibsel der Burgruinen aus
den Jahren 1230-1240. |
 |
Das 1979 eröffnete Sport- und Freizeitzentrum
Worriken erstreckt sich auf 26 ha am südlichen
Ufer des Sees. Es umfasst einen Campingplatz, Restaurants, 48
Ferienhäuser, 1 Zentrum der ADEPS (Segel-, Tennis-, Langlauf-Schule,
usw.), Sporthallen mit Schwimmbad sowie eine Tennishalle. |
 |
Rund um den neugestalteten Marktplatz
bieten sich zahllose Ausflugs- und Besichtigungsobjekte an,
so u.a.:
- Die 1932 von dem Architekten Cunibert gebauten St.
Stephanus-Kirche im neo-romanischen Stil mit
diversen alten Grabplatten, einigen Möbelstücken
aus der ehemaligen zerstörten Kapelle (15. Jh) und
einem Taufbecken aus dem 13. Jh.
- Der Hof Bütgenbach, ein ehemaliger
Schlosshof aus dem 15. Jh. Er wurde mehrmals zerstört
und wieder aufgebaut, sein denkmalgeschützter und
restaurierter Vorderflügel beherbergt heute ein Seniorenheim
sowie die Galerie "Hof Bütgenbach"
- Das frühere Haus Kirch, das als
Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte während
der Ardennen-Offensive im Winter 1944-45 diente und in
dem der spätere US-Präsident General Dwight
D. Eisenhower für einige Tage weilte. Heute befindet
sich dort eine Gedenktafel zu Ehren von General Dwight
D. Eisenhower.
|
BERG
 |
Unweit der kleinen Ortschaft befindet sich ein großes,
neogothisches Kreuz aus dem 19. Jh, welches
das Inventar des Belgischen Denkmal-Erbgutes um eine weitere
Sehenswürdigkeit bereichert. |
ELSENBORN
 |
Die St. Bartholomäus-Kirche, gebaut
1837. |
 |
Ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen der Napoleon-Feldzüge,
das 1913 unter preussischem Regime errichtet wurde. |
 |
Das Militärkamp, 1894 unter preussischer
Herrschaft gegründet und später von der belgischen
Armee wiedergewonnen, bildet heute einen der grössten
Truppenübungsplätze in Belgien. Unter der deutschen
Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde das Lager schwer beschädigt
und von den Deutschen als Gefangenen- und Arbeitslager für
russische Soldaten verwendet. Ein kleiner Friedhof erinnert
an die dort verstorbenen Soldaten. |
 |
Die julianischen Grenzsteine markierten
die Grenze zwischen den Herzogtümern Jülich und
Luxemburg. Sie wurden vom Manövergelände entfernt
um erhalten zu bleiben und sind seit Oktober 1973 wegen ihres
Kunst- und historischen Wertes offiziell als Denkmal anerkannt. |
 |
Auf dem Militärgelände befindet sich ebenfalls
ein Buchenwald, die Hohe Mark. Zugang verboten. |
 |
Das Kreuz im Venn wurde 1894 von den
Einwohnern Kaltherherbergs im Gedenken an den Prior der Abtei
Reichenstein errichtet. |
 |
Im Nord-Osten fliesst die Schwalm mit
ihren Nebenflüssen. Das Schwalmbachtal ist Naturschutzgebiet,
beachtenswert ist die interessante Vegetation der Feuchtwiesen. |
 |
Ebenfalls beeindruckend ist das Panorama über das
Tal der Rur. |
 |
Der Rurbusch ist ein Buchenwald im Naturreservat
Hohes Venn. |
 |
Das "Bett Karls des Grossen",
ein mehr oder weniger aufrecht stehender Quartzstein. |
 |
Die ORTIS-Laboratorien sind seit 1958
spezialisiert auf die Herstellung von Gesundheitsprodukten
auf Basis von Heilkräutern. Die Produktionsstätten
sowie der Heilkräutergarten können auf Absprache
besichtigt werden.
www.ortis.com , www.herba-sana.be |
LEYKAUL
 |
RAILBIKE: mit einer Draisine fahren Sie mit Ihrer
Familie oder Ihren Freuden auf Schienen über die ehemalige
Trasse der Vennbahn durch das idyllische Hohe Venn.
www.railbike.be |
| |
|
NIDRUM
 |
Auf einem kleinen Militärfriedhof
befinden sich Gräber von 32 russischen Soldaten, die
während des Zweiten Weltkrieges ihre Deportation ins
Lager Elsenborn (damals Gefangenen- und Arbeitslager) nicht
überlebt haben. |
 |
Erwähnenswert ist die Drei-Königs-Kirche
aus dem Jahre 1907. |
WEYWERTZ
 |
Auf dem Platz vor der St. Michaels-Kirche
(1959, Turm im neoromanischen Stil) steht, seit 1668,eine
rund 20 m hohe Linde. Sie ist über 300 Jahre alt und
wurde 1984 unter Natur- und Denkmalschutz gestellt. |
 |
Die ehemalige Mühle (1834) im Warchetal
ist zum einen interessant wegen ihres Aussehens, zum anderen
weil sie einst Strom produzierte, und zwar zum ersten Mal
an Heiligabend 1912. Hier in der Nähe, wie auch an mehreren
Weihern, können Angler in ungestörter Ruhe ihrem
Hobby frönen. |
|
|