Bütgenbach

1801 - Burg von Bütgenbach
Der Bütgenbacher See
Ferienhäuser Worriken
St. Stephanus Kirche
Der Hof von Bütgenbach
Vinzentinerinnen-Platz

Das Dorf liegt praktisch zwischen zwei Hügeln, die in einem sanften Abhang im Warchetal zusammenlaufen.

Das sommerliche Herz von Bütgenbach schlägt sicherlich vorrangig am See: im Sport- und Freizeitzentrum Worriken, am Badestrand sowie auf dem Campingplatz. Aber auch die Ortschaft selbst mit ihrer "grünen Lunge", dem Marktplatz, und zahlreichen Besichtigungsobjekten, lädt zum Verweilen und Bummeln ein.

Zahlreiche Beherbergungs- und Restaurantbetriebe der Gemeinde zeugen von dem wirtschaftlichen Aufschwung, den der anhaltende Urlauberstrom mit sich brachte.

1552 Einwohner



Der Bütgenbacher See

Der See von Bütgenbach verleiht der Ortschaft ihren touristischen Wert. Man hat dort Gelegenheit zum Fischen, Segeln, Schwimmen, Kanu fahren und besonders zum Windsurfen; kurz: alle Wassersportarten können dort ausgeübt werden - außer dem Betrieb von Motorbooten.

Das erste Gebäude stromaufwärts ist die Talsperre, mit einem Fassungsvermögen von 11 Millionen Kubikmetern. Sie wurde in den 30er Jahren nach den Plänen des italienischen Ingenieurs Boldo gebaut. Die Sperrmauer ist 23 m hoch, 140 m lang und besteht aus mehreren Gewölbebögen. Die Talsperre versorgt ausserdem ein Elektrizitätswerk und dient als Wasserreservoir für den See für Robertville. Bei der Staumauer befinden sich Überbleibsel der Burgruinen aus den Jahren 1230-1240.


Sport-, Kultur- und Touristikzentrum Worriken

Das 1979 eröffnete Sport- und Freizeitzentrum Worriken erstreckt sich auf 26 ha am südlichen Ufer des Sees. Es umfasst einen Campingplatz, Restaurants, 48 Ferienhäuser, 1 Zentrum der ADEPS (Segel-, Tennis-, Langlauf-Schule, usw.), Sporthallen mit Schwimmbad sowie eine Tennishalle.

www.worriken.be


St. Stephanus Kirche

Rund um den neugestalteten Marktplatz bieten sich zahllose Ausflugs- und Besichtigungsobjekte an, so u.a.:

Die 1932 von dem Architekten Cunibert gebauten St. Stephanus-Kirche im neo-romanischen Stil mit diversen alten Grabplatten, einigen Möbelstücken aus der ehemaligen zerstörten Kapelle (15. Jh) und einem Taufbecken aus dem 13. Jh.


Der Hof von Bütgenbach

Der Hof Bütgenbach ist ein denkmalgeschützter ehemaliger Schlosshof aus dem 15. Jh., wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals restauriert.

Heute: Seniorenheim und Galerie „Hof Bütgenbach“.


Das Haus Kirch

Das frühere Haus Kirch, das als Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte während der Ardennen-Offensive im Winter 1944-45 diente und in dem der spätere US-Präsident General Dwight D. Eisenhower für einige Tage weilte. Heute befindet sich dort eine Gedenktafel zu Ehren von General Dwight D. Eisenhower.

General Dwight D. Eisenhower-Gedenktafel am Haus Kirch (Zum Walkerstal)


Vinzentinerinnen-Platz

Auf dem neu geschaffenen Vinzentinerinnen-Platz vor dem ehemaligen St.Josef-Krankenhaus in Bütgenbach wurde ein Denkmal zu Ehren des 104-jährigen Wirkens der Vinzentinerinnen  enthüllt.   Damit wird  ein wichtiger Akzent der Erinnerung gesetzt, der die Lebensspuren der Vinzentinerinnen sichtbar werden lässt, die in die Dörfer der Bütgenbacher Gegend hinauszogen, Kranke, Alte und Waisen betreuten, sich um Notdürftige kümmerten und im Josefskrankenhaus für eine organisierte Krankenpflege sorgten.

Der Künstler Klaus Gehlen aus Mützenich hat die ausdrucksvolle Statue einer Ordensfrau mit verletztem Kind aus Bronze gegossen. „… eine engagierte und arbeitssame Ordensfrau…, die Lebensfreude aus ihrer dienenden Liebe ausstrahlt"


Schautafeln

Neben der Statue einer Vinzentinerin laden nunmehr fünf Schautafeln zu einer Auseinandersetzung mit einem Stück Regionalgeschichte ein.