Elsenborn

Elsenborn befindet sich auf einer Gipfelreihe und zählt zu den höchgelegensten Dörfern Belgiens. Hier befindet sich dann auch der höchste Punkt der Gemeinde, und zwar auf einer Höhe von 635 m.

Am Rande eines der schönsten Waldgebiete des Landes trifft der Wanderer immer wieder auf verwinkelte Täler, geschichtsträchtige Gemäuer oder wild wuchernde Waldungen.

Eine spürbare Belebung des Gebietes brachte das Ende des 19. Jh mit der Eisenbahn und dem Truppenübungsplatz.

1033 Einwohner

St. Bartholomäus-Kirche (1837)
Truschbaummuseum

Sehenswürdigkeiten

  • St. Bartholomäus-Kirche (1837)

  • Ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen der Napoleon-Feldzüge, das 1913 unter preussischem Regime errichtet wurde.

  • Das Militärkamp
    1894 unter preussischer Herrschaft gegründet und später von der belgischen Armee wiedergewonnen, bildet heute einen der grössten Truppenübungsplätze in Belgien. Unter der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde das Lager schwer beschädigt und von den Deutschen als Gefangenen- und Arbeitslager für russische Soldaten verwendet. Ein kleiner Friedhof erinnert an die dort verstorbenen Soldaten.

  • Die julianischen Grenzsteine markierten die Grenze zwischen den Herzogtümern Jülich und Luxemburg. Sie wurden vom Manövergelände entfernt um erhalten zu bleiben und sind seit Oktober 1973 wegen ihres Kunst- und historischen Wertes offiziell als Denkmal anerkannt.

    Auf dem Militärgelände befindet sich ebenfalls ein Buchenwald, die Hohe Mark. Zugang verboten.

  • Museum - zur Zeit geschlossen
    Das Truschbaummuseum (innerhalb des Militärlagers) spiegelt die Geschichte des Lagers Elsenborn anhand von vielen Fotos, Dioramen und Videos wider.

  • Das Kreuz im Venn wurde 1894 von den Einwohnern Kaltherherbergs im Gedenken an den Prior der Abtei Reichenstein errichtet.

  • Der Rurbusch ist ein Buchenwald im Naturreservat Hohes Venn.
  • Das "Bett Karls des Grossen", ein mehr oder weniger aufrecht stehender Quartzstein.

  • Im Nord-Osten befindet sich das Schwalmbachtal mit der Schwalm mit ihren Nebenflüssen (interessante Vegetation der Feuchtwiesen).

  • Ortis-Laboratorien mit Heilkräutergarten: 200 Heilkräuter, je nach Verwendungszweck – 80 wilde Pflanzenarten, typisch für das Biotop des Hohen Venns – 450 Hinweistafeln – 55 Spielkarten, um abwechslungsreich zu lernen.
    www.ortis.com - www.herba-sana.be 

      Fotostrecke

      Marktplatz
      Ortis
      Kreuz im Venn